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Ist die Bibel wirklich zuverlässig? Ein tiefer Einblick in die orthodoxe Lehre und Tradition
Die göttliche Inspiration und Autorität der Heiligen Schrift
Die Orthodoxe Kirche bekräftigt, dass die Bibel nicht nur eine Sammlung alter Schriften ist, sondern das eigentliche Wort Gottes, inspiriert vom Heiligen Geist. Dieser Glaube wurzelt in den Lehren der Ökumenischen Konzilien, die erklären, dass die Heilige Schrift unzerbrechlich und unerschütterlich ist. Wie es in Kanon 1 des Siebten Ökumenischen Konzils heißt, müssen die göttlichen Zeugnisse für immer aufbewahrt werden, und jede Hinzufügung oder Entnahme von ihnen ist verboten, was den Worten Moses entspricht: „Diesen ist es nicht angemessen, etwas hinzuzufügen, und von diesen darf man nicht wegnehmen.“ Der Apostel Paulus warnt auch davor, dass jeder, der anders predigt, selbst ein Engel vom Himmel, verflucht wird (Galater 1:8). Dies unterstreicht das Engagement der Kirche, die Reinheit und Integrität der Heiligen Schrift zu bewahren.
Die Rolle der Tradition und der Kirchenväter
Die Kirchenväter und die ökumenischen Konzilien haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die korrekte Interpretation und Weitergabe der Heiligen Schrift zu gewährleisten. In Kanon 19 des Sechsten Ökumenischen Konzils wird betont, dass die Heilige Schrift nach den Interpretationen der gottgebärenden Väter und nicht nach persönlichen Meinungen gelehrt werden sollte. Diese Tradition stellt sicher, dass die Gläubigen auf dem wahren Verständnis von Gottes Wort basieren, wodurch Abweichungen und Irrtümer vermieden werden. Die Schriften von Athanasius dem Großen bekräftigen ferner, dass die kanonischen Bücher die einzigen Quellen des Heils sind, und warnen vor apokryphen Texten, die Gläubige irreführen können. Seine Aufzählung der Bücher des Alten und Neuen Testaments spiegelt das sorgfältige Unterscheidungsvermögen der Kirche bei der Anerkennung authentischer göttlicher Offenbarung wider.
Die kanonischen Bücher und ihre göttliche Autorität
Der Kanon der Kirche, der durch sorgfältiges Unterscheidungsvermögen und göttliche Führung festgelegt wurde, umfasst 22 Bücher des Alten Testaments und die anerkannten Bücher des Neuen Testaments, wie die vier Evangelien, die Apostelgeschichte und die Briefe der Apostel. Diese Bücher gelten als inspiriert und maßgeblich, weil sie von Augenzeugen und Dienern des Logos überliefert wurden. Die Kirchenväter betonen, dass dieser Kanon weder ergänzt noch gestrichen werden sollte, da er die vollständige göttliche Offenbarung enthält, die für die Errettung und das geistliche Wachstum notwendig ist. Dieser Kanon bildet die Grundlage des orthodoxen Glaubens und der orthodoxen Praxis und stellt sicher, dass die Gläubigen auf ihrer spirituellen Reise einen zuverlässigen Führer haben.
Vertrauen in die gelebte Tradition
Neben dem geschriebenen Text erkennt die Kirche auch die Bedeutung ungeschriebener Traditionen an, die die Heilige Schrift ergänzen und erhellen. In Kanon 92 des Heiligen Basilius des Großen wird hervorgehoben, dass viele Geheimnisse durch ungeschriebene Überlieferungen vermittelt werden, die in der apostolischen Lehre und langjährigen Praxis verwurzelt sind. Diese Traditionen bilden zusammen mit der Heiligen Schrift eine lebendige Tradition, die die Kirche im Glauben und im Gottesdienst leitet. Die Ehrfurcht der Kirche vor dieser Tradition spiegelt ihr Vertrauen in das fortwährende Wirken des Heiligen Geistes wider, der die Gemeinschaft der Gläubigen leitet.
Fazit: Das unerschütterliche Fundament des Glaubens
Die Zuverlässigkeit der Bibel wird durch die göttliche Inspiration, die autoritative Lehre der Kirchenväter und die heilige Tradition bestätigt, die von den ökumenischen Konzilien aufrechterhalten wird. Gläubige werden ermutigt, auf dieses göttliche Fundament zu vertrauen, da sie wissen, dass Schrift und Tradition zusammen ein unerschütterliches Bollwerk der Wahrheit bilden. Wie Jesus selbst warnte, entsteht Irrtum aus Unkenntnis der Heiligen Schrift und der Macht Gottes (Matthäus 22:29). Nehmen wir daher das Wort Gottes mit Ehrfurcht und Zuversicht an und lassen wir uns von seiner göttlichen Weisheit nähren und leiten.
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